Es ist einsam, oben auf dem Sockel, von dem man herabblickt auf den Rest der Welt. Manchmal dauert es eine Weile oder es passiert ganricht, daß sogenannte Freunde und Mitmenschen bemerken, dass man ihnen nichts böses will. Wenn man Ihnen bewusst Grenzen aufweisst, oder Konsequenzen zieht, nehmen es sich manche Menschen zu sehr zu Herzen, nicht die ganze Welt dreht sich immer nur im sie, also kein Grund immer alles persönlich zu nehmen. Grenzen nicht zu akzeptieren, Grenzen von Mitmenschen, Familie oder Freunden bedeutet auch immer wieder an die eigenen Grenzen zu gelangen…in Fettnäpfchen treten, mißverstanden zu werden, emotional Überreaktionen und letztendlich von authentischen Menschen gemieden zu werden. Niemand lässt sich gern die positive Energie von Menschen rauben, die die welt nur in schwarzweiss verstehen, keine Grauabstufungen erkennen. Wer ständig negativ ist und Kritik austeilt, sich selbst bemitleidet aber im Grunde nichts ändert, hat in meinem Leben nichts verloren. Für das Vergeben ist Platz, für Gemeinsames nicht, Therapie lassen sich andere gut bezahlen, ich bin nicht mehr Seelenmülleimer und zahle nicht noch oben drauf mehr mit Herz und Seele. Es gibt Menschen, die uns aus ganz bestimmtem Grunde gut tun, sie haben Vertrauen, dass wir uns in jeder Sekunde des Lebens genau dort befinden, wie es sein soll. sie haben Vertrauen in das gute, sich selbst, manchmal auch in eine Höhere Kraft, die alles lenkt. Ich erkenne in den Banalitäten des Lebens sehr viel Schönheit und bin dafür dankbar, dass ich die Welt bunt erfahre, facettenreich, mit allen Schattierungen, auch den Grautönen.
Einsam
01 Jan
This entry was published on 1 Januar 2012 at 08:27 and is filed under Haus und Hof.
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